Diabeteszentrum Hannover Süd MVZ

Zentrum für Diabetologie & Innere Medizin

Dr. Mehregan Araschmid - Dr. Inga Kläne-Menke - Dr. Silke Wolber - Dr. Jochen Meisner

“DIABETIKER STAMMTISCH”

Am 17.02.2020 findet um 19:30 Uhr wieder ein “Stammtisch für Diabetiker” in den Praxisräumen in der Hangstrasse 9 statt. Voranmeldungen sind nicht notwendig!

Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen – KVN: “Die 116 117 wird zur neuen Patienten-Servicenummer”

  • Unter der Telefonnummer 116117 sind ab 2. Januar 2020 speziell geschulte Fachkräfte zu erreichen, die eine medizinische Ersteinschätzung vornehmen.
  • Mithilfe einer dafür entwickelten Software fragen sie die Anrufer gezielt nach ihren Beschwerden, um so die Dringlichkeit einer Behandlung einzuschätzen und Patienten in die richtige Versorgungsebene zu vermitteln.
  • Das kann der Hausarzt, Facharzt oder Bereitschaftsdienst sein, aber auch die Notaufnahme eines Krankenhauses.
  • Die 116117-​Mitarbeiter vermitteln auch kurzfristig Arzttermine, wenn sich beispielsweise ein Anrufer noch am selben Tag bei einem Orthopäden oder Augenarzt vorstellen soll.
  • Ab 1. Januar 2020 ist unter der 116117 auch die Terminservicestelle (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigungen Niedersachsen (KVN) zu erreichen, die vor vier Jahren eingerichtet wurden, um Patienten bei der Suchen nach einem Arzttermin zu unterstützen. Die bisherige Telefonnummer entfällt.

Unsere telefonische Erreichbarkeit!

Die gute telefonische Erreichbarkeit unseres Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) ist uns ein großes Anliegen!

Sollten wir Ihren Anruf aufgrund hoher Personalauslastung in der Praxis nicht persönlich entgegennehmen können, haben Sie die Möglichkeit uns über ein Callcenter mit fachgeschultem medizinischem Personal Ihr Anliegen mitzuteilen. Hierzu wird Ihr Anruf automatisch weitergeleitet.

Möchten Sie diese Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen, dann beenden Sie bitte einfach die Verbindung und versuchen es später noch einmal!

 

Reiseapotheke: Das gehört mit in die Tasche

Immer auf Reisen mit dabei sein sollten wenigstens

  • ein Schmerzmittel
  • Mittel gegen Magen-Darm-Beschwerden sowie
  • Erste-Hilfe-Material, um kleinere Verletzungen behandeln zu können.

Empfehlenswert ist auch, immer einen Zettel mit den wichtigsten Notrufnummern des jeweiligen Urlaubslandes in die Reiseapotheke zu packen. Denn selbst wenn Sie alles dabeihaben, was in eine gute Reiseapotheke gehört: Im Notfall oder wenn Sie unsicher sind, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Über die kostenlose 112 erreichen Sie in ganz Europa automatisch die nächstgelegene Rettungsleitstelle und können dort medizinische Notfälle, Unfälle oder Feuer melden.

Zusätzlich gilt: Passen Sie die Reiseapotheke an die Art Ihrer Reise und an den Urlaubsort an. Wenn Sie zum Beispiel einen Wanderurlaub auf Mallorca planen, müssen Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke andere Dinge beachten, als wenn Sie für drei Wochen nach Thailand fliegen.

Was in Ihre Reiseapotheke gehört, hängt von Ihrem Reiseziel ab. Dennoch gibt es grundlegende Dinge, die in keiner Reiseapotheke fehlen sollten. Wenn Sie spezielle Fragen zur Reiseapotheke haben, wenden Sie sich am besten an eine Apotheke mit reisemedizinisch qualifizierten Mitarbeitern.

Zudem sollten Sie Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, in ausreichender Menge mit in die Reiseapotheke nehmen. Dazu gehören beispielsweise

  • Insulin
  • Medikamente gegen Bluthochdruck oder
  • die Antibabypille zur Verhütung.

Wer schwere Allergien hat, sollte unbedingt auch an seine Notfall-Medikamente denken.

GEBEN SIE DER GRIPPE EINE ABFUHR – LASSEN SIE SICH IMPFEN!

Liebe Patientin, lieber Patient,
mit Beginn der kalten Jahreszeit naht auch die Grippewelle. Den besten Schutz vor einer Erkrankung bietet die Impfung. Vor allem ältere, chronisch kranke und immungeschwächte Menschen sollten sich impfen lassen. Sie sind besonders gefährdet, sich mit dem Virus anzustecken.

KEIN HARMLOSER GRIPPALER INFEKT
Erst läuft die Nase, der Hals schmerzt, Kopf und Glieder tun weh. Einen normalen grippalen Infekt kennt jeder. Eine „echte“ Grippe, die saisonale Influenza, zum Glück nicht. Zwar sind ihre Symptome ähnlich, die Erkrankung verläuft häufig aber schwerer: Schlagartig treten hohes Fieber, heftige Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen auf, lebensbedrohliche Komplikationen wie eine Lungenentzündung sind möglich. Fast jedes Jahr gibt es mehrere tausend Grippe-Tote in Deutschland.

WICHTIGSTE SCHUTZMASSNAHME IST DIE IMPFUNG
Dass so viele Menschen an einer Grippe sterben, müsste nicht sein. Denn gegen die Influenzaviren gibt es eine Schutzimpfung. Die Ständige Impfkommission beim Robert Koch-Institut (STIKO) empfiehlt, sich vorzugsweise im Oktober oder November impfen zu lassen, um zu Beginn der Influenzawelle, die typischerweise erst nach dem Jahreswechsel auftritt, geschützt zu sein. Auch ein späterer Zeitpunkt ist möglich. Nach der Impfung dauert es etwa zwei Wochen, bis der Körper genügend Antikörper produziert hat, um gegen eine Influenzainfektion geschützt zu sein.

IMPFSTOFF IST GUT VERTRÄGLICH
Der Grippeimpfstoff ist gut verträglich. Gelegentlich kann es nach einer Impfung zu Rötungen oder einer Schwellung an der Einstichstelle kommen. In seltenen Fällen treten Symptome wie bei einer Erkältung auf, die in der Regel nach ein bis zwei Tagen abklingen. Sie sind ein positives Zeichen dafür, dass der Körper Abwehrkräfte mobilisiert.

ANTIBIOTIKA WIRKEN NICHT BEI GRIPPE
Antibiotika helfen bei Grippe übrigens nicht – sie sind gegen Viren wirkungslos. Kommt jedoch zu der Virusinfektion noch eine bakterielle Zweit-Infektion hinzu, kann diese eine Antibiotikabehandlung erforderlich machen.

WER SICH IMPFEN LASSEN SOLLTE
Die STIKO empfiehlt die Influenzaimpfung insbesondere für Personen, die bei einer Infektion mit den Grippeviren ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Zu diesen Risikogruppen gehören:

  • Personen über 60 Jahre
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einem Grundleiden (z.B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten)
  • Personen mit schweren neurologischen Grundkrankheiten wie Multiple Sklerose
  • Personen mit einem geschwächten Immunsystem (z.B. HIV)
  • Schwangere
  • Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen

Außerdem sollten sich Menschen impfen lassen, die aus beruflichen Gründen viel Kontakt zu anderen Personen haben und sich dadurch schneller anstecken können. Dazu gehören medizinisches Personal sowie Menschen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr.

Wenn Sie zu einer der Risikogruppen zählen, übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten für die Impfung. Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten auch für Versicherte, die nicht zu den Risikogruppen gehören. Sprechen Sie mit unseren Ärzten über die Impfung. Wir beraten Sie gerne.

Wir bieten Ihnen Orientierung in Gesundheitsfragen

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